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Hunderte Minis auf der Suche nach dem Bischof

Hunderte Minis auf der Suche nach dem Bischof
Hunderte Minis auf der Suche nach dem Bischof

Am Samstag den 19. September war es endlich soweit: Minis aus dem ganzen Bistum trafen sich zum Minitag@home. Aufgrund der Corona-Pandemie fand der Tag für alle Ministranten und Ministranten nicht wie ursprünglich geplant in Limburg, sondern in 59 kleinen Gruppen in den eigenen Pfarreien und Kirchorten statt. Verbunden waren dabei alle durch ein extra eingerichtetes Webradio. Den ganzen Nachmittag war ein Team aus Ehrenamtlichen im Bischofshaus auf Sendung.

Challenges vor Ort

Um 15 Uhr ging es los, alle Gruppen hatten sich voller Vorfreude vor ihren Lautsprechen versammelt. Doch dann unterbrach eine Sondermeldung das Radioprogramm: der Bischof von Limburg wird vermisst! Die Minis zögerten nicht lange und machten sich in verschiedenen Challenges auf die Suche. Sie durchforstet um das persönliche Tagebuch ihres Pfarrers, durchkämmten Kirchen und Sakristeien nach Hinweisen und machten sich schließlich auf der Suche nach Geheimbotschaften sogar auf dem Weg in die Archive. Auch der Fahrer des Bischofs wurde in der Hoffnung auf Hinweise im Radio interviewt. Und die Minis wurden bei ihrer Suche richtig kreativ: sogar ein Bürgermeister wurde in das Spiel mit  einbezogen. dieser lenkte den Verdacht gleich auf den evangelischen Pfarrer vor Ort.

© Bistum Limburg

Bestens vorbereitet für die Suche waren die Gruppen mit ihrem  Agentenkoffer und einem Materialpaket, das im Vorfeld an alle Gruppen geschickt wurde. Dabei gab es auch viele Alternativen, falls mal etwas nicht so wie geplant funktionieren sollte, auch für einen Internetausfall war vorgesorgt. Zwischendrin mussten sich die Gruppen dann auch noch bestmöglich auf die Suche vorbereiten und ihre Fähigkeiten als Detektive testen lassen- als Belohnung gab es einen  MINI-Agentenausweis

Impuls mit Bischof Georg

Doch um kurz nach 17 Uhr konnten dann alle aufatmen: der Bischof hatte eine geheime Nachricht in den Archiven hinterlassen. „Heute Nachmittag vor dem Stress des Kreuzfestes noch entspannt ein Buch lesen und einen leckeren Kaffee trinken".  Da war die Erleichterung groß, der Bischof wurde gar nicht entführt. Kurze Zeit später traf dann der Bischof auch schon im Radio-Studio des Mini-AK ein. „Nicht mal in Ruhe einen Kaffee trinken kann man hier“  scherzte er, bevor er bei den Minis für die Suche bedankte. Im anschließenden Abendgebet sprach der Bischof dann davon, was es für ihn bedeutet auf der Suche zu sein und was der Unterschied zwischen der Suche nach einem Handy und der Suche nach Gott ist. Eine Gewissheit war ihm dabei besonders wichtig: wir sind nicht nur auf der Suche nach Gott, Gott ist auch auf der Suche nach uns. anschließend hatten dann die die Minis die Gelegenheit ihre Fürbitten ins Studio zu schicken, die dann direkt ins Fürbittgebet aufgenommen wurden.

Den ganzen Tag schon machten die Gruppen vom direkten Kontakt ins Studio regen Gebrauch und übermittelten Wünsche, Grüße und Nachrichten. Nach dem Impuls endete der zentrale Teil des Minitags, für viele Gruppen ging es dann noch in die Vorabendmessen.

Vorbereitet wurde der Minitag@ home durch den Arbeitskreis für Ministrant*innenarbeit im Bistum Limburg. Der Mini-AK ist eine Gruppe von Ehrenamtlichen aus den Bezirken, die sich regelmäßig trifft, um die Mini Arbeit im Bistum zu vernetzen und zu planen. Besonders wichtig war bei dieser Veranstaltung die Frage, wie trotz der räumlichen Distanz ein tolles Gemeinschaftsgefühl entsteht. Dabei sollte der Tag auch ein kleiner Neustart für die Mini-Arbeit vor Ort sein, die in der Zeit der Krise lange nur sehr eingeschränkt stattfinden konnte.

Fotogalerie Minitag@home 2020

© Bistum Limburg
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